E-Commerce Agentur Freiburg

Der Shop endet nicht am Bildschirm

Dahinter liegt die eigentliche Arbeit.

Irgendjemand bei Ihnen pflegt Bestände von Hand nach. Oder überträgt Bestellungen ins ERP. Oder korrigiert Preise, die im Shop anders stehen als in der Warenwirtschaft. Diese Person ist der beste Hinweis darauf, wo Ihr Shopprojekt aufgehört hat.

Wir arbeiten von Freiburg aus in Südbaden — Breisgau, Kaiserstuhl, Emmendingen, Richtung Offenburg und Lörrach. Für Handel und Hersteller, im B2B wie im B2C.

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Wo die meisten aufhören

Am Rand des Bildschirms.

Einen Shop schön zu machen können viele, auch hier in der Region. Der wiederkehrende Grund für einen Agenturwechsel ist deshalb selten das Aussehen. Er lautet: Die Agentur hat das Frontend bedient, und sobald es um die Verbindung zur Warenwirtschaft ging, endete die Zuständigkeit.

Der Shop läuft dann, die Arbeit dahinter bleibt bei Ihnen. Genau dort setzen wir an — und zwar bevor gebaut wird, nicht danach.

Shop und Warenwirtschaft

Die Stelle, an der es klemmt.

Die Fehlerbilder sind erstaunlich immer dieselben: Bestände laufen auseinander, Preise stimmen nicht überein, Aufträge kommen doppelt oder verspätet an, Stammdaten haben Dubletten. Dahinter steckt fast nie ein exotisches Problem, sondern ein älteres System ohne Echtzeit-Abgleich, das über nächtliche Exporte und Zwischenlisten behilft.

Das ist keine Ausnahme, sondern die Regel. In einer Marktanalyse zur Marktplatzintegration wird eine BMBF-Erhebung aus 2024 zitiert, nach der 54 Prozent der deutschen Unternehmen Integrationsprobleme zwischen ihren ERP-Systemen und externen Kanälen haben — eine Zweitquelle, die wir Ihnen als solche kenntlich machen, weil wir die Originalstudie nicht eingesehen haben. Eine Bitkom-Auswertung bringt dieselbe Beobachtung auf den Punkt: Ein großer Teil der Digitalisierungsprobleme sitzt nicht in den Systemen, sondern zwischen ihnen.

Was wir dazu nicht behaupten: Es gibt keine belastbare Studie, die Bestandsabweichungen mit erhöhten Retouren- oder Stornoquoten im deutschen Mittelstand kausal verknüpft. Belegt ist der Mehraufwand. Was er bei Ihnen kostet, messen wir bei Ihnen — nicht mit Kennzahlen aus fremden Märkten.

Was Sie bekommen

E-Commerce Agentur Freiburg, ohne Excel dazwischen.

Zahlen, die überall gleich sind

Bestand, Preis und Auftragsstatus stimmen in Shop und Warenwirtschaft überein. Niemand pflegt mehr zweimal.

Eine Antwort zur Middleware

Ab drei angebundenen Systemen lohnt sie sich meistens, darunter selten. Wir sagen, auf welcher Seite Sie stehen — und wo die Gegenargumente liegen.

Eine saubere Übergabe

Zugänge, Quellcode, Lizenzen und die Dokumentation der Schnittstellen gehören Ihnen. Auch dann, wenn Sie später zu jemand anderem gehen.

Jemand, der vorbeikommt

Schnittstellenprobleme versteht man selten am Telefon. Termine vor Ort sind hier die Regel, nicht die Ausnahme.

Häufige Fragen

Was mich am häufigsten gefragt wird.

Unsere Bestände im Shop stimmen nie. Woran liegt das?

Meist daran, dass Shop und Warenwirtschaft sich nicht in Echtzeit abgleichen, sondern über Exporte, Zwischenlisten oder eine nächtliche Übertragung. Zwischen zwei Läufen verkaufen Sie Ware, die es nicht mehr gibt. Nach einer Studie des BMBF von 2024 haben 54 Prozent der deutschen Unternehmen Integrationsprobleme zwischen ihren ERP-Systemen und externen Kanälen — das ist die Regel, nicht die Ausnahme.

Brauchen wir eine Middleware?

Eine brauchbare Faustregel aus der Fachliteratur: ab drei angebundenen Systemen meistens ja. Darunter sind einzelne Verbindungen überschaubar; darüber wächst die Zahl der Schnittstellen schneller als die Zahl der Systeme, und jedes Update trifft alles. Es gibt aber eine ernstzunehmende Gegenposition — im SAP-Umfeld wird vor eigenen Middleware-Lösungen außerhalb der zertifizierten Architektur gewarnt, weil ERP-Updates dann unvorhersehbar wirken können. Welche Seite überwiegt, hängt an Ihrem System, und das sehen wir uns an, bevor wir etwas empfehlen.

Unsere alte Agentur hat nur die Oberfläche gemacht. Kennen Sie das?

Ja, und es ist einer der häufigsten Wechselgründe. In der Fachliteratur taucht er immer wieder auf: Die Agentur bedient das Frontend, und sobald es um die Verbindung zum ERP geht, endet die Zuständigkeit. Der Shop sieht gut aus, und die Arbeit dahinter bleibt beim Kunden.

Wir wechseln die Agentur. Worauf müssen wir achten?

Auf die Übergabe, und zwar schriftlich vor der Kündigung: Zugänge zu Hosting, Domain und Shopsystem, der Quellcode, die Lizenzen und die Dokumentation der Schnittstellen. Genau diese Punkte werden regelmäßig vergessen, und ohne sie ist der Wechsel teurer als das Bleiben.

Lohnt sich ein eigener Shop überhaupt noch neben Amazon?

Das ist eine ehrliche Rechenfrage, keine Glaubensfrage. Nach dem bevh-Barometer für das erste Quartal 2025 wuchsen Onlineshops um 1,2 Prozent, Multichannel-Händler verloren 0,4 Prozent — das Wachstum im deutschen Onlinehandel entstand fast vollständig auf den Marktplätzen. Ein eigener Shop lohnt sich, wenn Sie Kundenbeziehung, Marge oder Sortimentshoheit brauchen — nicht, weil man einen haben muss.

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Wer arbeitet bei Ihnen von Hand nach?

Erzählen Sie mir, an welcher Stelle heute jemand Daten überträgt oder korrigiert. Diese eine Antwort sagt meist schon, ob das Problem im Shop, in der Schnittstelle oder im ERP sitzt.

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